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Kleine Steine – große Kunst

„Kleine Steine – Große Kunst!“ ist ein gemeinsames Projekt von: „Buchstützen Blatzheim e.V.“, „Bildung und Kultur im Hof e.V.“ und „DOMIZIEL e.V.“. Gefördert wird es vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

„Wir können Kunst!“, sagten die Teilnehmer des Projektes „Kleine Steine – Große Kunst!“ bei der Enthüllung der Mosaike und griffen damit das Motto des „Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler“ auf. Und dass die 17 jungen Künstlerinnen im Alter zwischen 7 und 12 Jahren Kunst können, belegte der große Applaus, den die rund 80 Zuschauer spendeten, als die Planen den Blick auf die Mosaike freigaben.

Ellen, Noah und Svea – unterstützt von Projektleiter Klaus Ripp – führten durch das Programm und erzählten den Gästen die wichtigsten Informationen zum Projekt. Lange konnte man nur raten, was sich denn hinter den Planen an der Giebelwand der Schule und am Sportlerheim verbirgt. Nur die Buchstaben „Gr“ waren zu sehen. Schelmisch meinte Noah: „Das heißt sicher Gruselige Schule“. Und auf die Frage, was wohl der Ortsvorsteher zum Mosaik sagen würde: „Hilfe, ich hole den Bagger und reiße die Schule ab.“

Doch dazu kam es nicht, denn die Kunstwerke sind nach einhelliger Meinung mehr als gelungen. Viel Lob gab es daher vom Ortsvorsteher Albert Weingarten und vom Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Kippels. „Es ist schön zu sehen, dass die Haushaltsmittel aus dem Kulturprogramm der Bundesregierung in solchen Projekten gut angelegt sind. Die Kinder können stolz über das Geschaffene sein und werden sich noch nach Jahren daran erinnern, dass sie an diesen Kunstwerken mitgearbeitet haben“, so Kippels.

Natürlich erzählten Ellen, Noah und Svea auch, wie es zu den Mosaiken gekommen ist. „Zuerst haben wir mit Petra Bilder gemalt. Dann haben wir die schönsten ausgesucht. Und dann haben wir mit Michael die Mosaike gelegt.“ Mit den Mosaiken soll erreicht werden, dass man direkt erkennt, dass hier die Grundschule ist und am Sportlerheim soll das Mosaik an den Fußballplatz erinnern, der bald bebaut werden soll.

Zur Eule sagte Svea: „Die Eule ist das Symbol unserer Schule. Die Eule ist schlau. Die Kinder hier auch!“. In der Eule erkennt man den Namen Elisabeth. Dazu Ellen: „Die Eule sitzt auf einem Strauß Rosen. Das soll daran erinnern, dass die Heilige Elisabeth in einem Korb Brot zu den Armen brachte. Dies durfte sie aber nicht. Und als sie dabei erwischt wurde, waren die Brote in Rosen verwandelt.“

Für die Gäste gab es daher neben Getränken und einer Quiche symbolisch einen Korb leckerer Rosinenbrötchen und für die Teilnehmer Rosen sowie Urkunden des BBK, in denen bestätigt wurde „Ich kann Kunst!“.

Eine Woche lang hatten die Mädchen und Jungen im Kinder- und Jugendzentrum DOMIZIEL gearbeitet und wurden dabei vom Mosaik-Künstler Michael Müller und der Hobbymalerin Petra Klein unterstützt. Da junge Künstler auch schöpferische Pausen benötigen, sorgten Julia und Josef Weingarten gemeinsam mit Klaus Ripp für spielerische Abwechslung und auch für gute Verpflegung. Wie wichtig die Bündnispartner beim Projektablauf sind, zeigte sich bei der Anbringung der Mosaike. Jürgen Henschel konnte mit Traktor und Korb am Frontlader schnell die Frage klären, wie das Kunstwerk in luftiger Höhe angebracht wird.

Auf dem Programm stand ebenso ein Ausflug mit Bus und Bahn nach Köln. Dort erfuhren die Teilnehmer bei einer Führung vieles über das Dionysos-Mosaik im Römisch-Germanischen Museum, Zudem suchten sie Mosaike am Kölner Dom. Auch hier durfte die Freizeit nicht fehlen. Mit der Rheinseilbahn ging es zum Spielplatz in den Rheinpark.

Weitere Bilder gibt es unter www.blatzheim-online.de zu sehen

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